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Am St. Alban-Ring prallen zwei Welten aufeinander, wie sie verschiedener nicht sein könnten: diesseits der Strasse die intakte des Gellert-Quartiers mit seinen Bürgerhäusern, durchgrünt und zentrumsnah, unmittelbar jenseits davon die belastete Welt der dicht gebündelten Verkehrsstränge von Auto- und Eisenbahn. Hier die weite, stille Parkanlage der Mittelschule mit altem Baumbestand, dort Verkehrslärm und die von der Hochstrasse verstellte Aussicht. Als viergeschossige Scheibe wird das neue Wohnhaus hart an die Strassenkante geschoben um der attraktiven Parkseite soviel Raum wie möglich zu geben. Balkone nehmen hier die ganze Breite des Gebäudes ein und laden dazu ein, hinauszutreten und an der Gunst des Wohnens im Grünen teilzuhaben. In den Wohnungen sind private Bereiche als kompakte Kammern eingelegt die gemeinschaftlichen Bereiche die sich als fliessendes Gefüge über die Klimagrenze hinaus in den polygonal angelegten Balkonen fortsetzen. Was sich von hier als ondulierende Bewegung in die Kubatur des Hauses überträgt, wird auf der Strassenseite ganz behutsam fortgeführt, um erst in der perspektivischen Verkürzung überhaupt wahrnehmbar zu werden.
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