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Die Erweiterung des Kongresshauses Davos bindet den vorhandenen zerfaserten Gebäudekomplex wieder zu einer Einheit zusammen, der in den grosszügigen Kurpark eingebettet wird.
Der Haupteingang wird zur Talstrasse verlegt. Denn dort wird dem Kongresszentrum für eine grosszügige Vorfahrt und eine würdige Eingangssituation Raum gegeben.
Den eigentlichen Ausgangspunkt der Erweiterung bildet der alte Plenarsaal von Ernst Gisel.
Als Foyer des neuen Kongresssaales wird dieser einer angemessenen Nutzung zugeführt und kann in seiner Qualität erhalten bleiben. Das Prinzip des um ein Geschoss erhöhten Zugangs und des tiefer gelegten Saales wird weitergeführt. Von der unteren Ebene des Foyers betritt man den neuen Saal mit optimaler Grundrissgeometrie.
Das Kongresshaus funktioniert sowohl als Einheit mit einem leistungsfähigen Eingangsbereich für Grossanlässe, als auch mit drei autonomen Teilen, die entkoppelt und völlig unabhängig voneinander betrieben werden können. Die Materialisierung mit Lärchenholz und Sichtbeton unterstützt das Zusammenwachsen der Gebäude zu einem Ensemble.
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