|
Zu den beiden Strassen hin tritt der Gebäudequader mit seinen Stirnseiten in Erscheinung und offenbart seine wahre Grösse erst dem Besucher, welcher die Gebäudetiefe abschreitet. Das enorme Mass des monolithisch gegossenen Sichtbetonkörpers entzieht sich dem Betrachter immer wieder, wenn er in den polierten Oberflächen die gebaute Umgebung reflektiert findet. Das Abschleifen der äussersten Zementschicht legt die disperse Fügung des gegossenen Materials offen, eine Mischung aus Basalt, Flusskies und schwarzem Zement, deren sprenkelnde Zeichnung die geschlossene Flächigkeit belebt. Verborgen bleibt die windmühleförmige Anordnung der Räume in Innern. Ähnlich gross, aber unterschiedlich proportioniert, sind sie ringförmig um das zentrale Treppenhaus gefügt. Der steinerne Gebäudekörper scheint gleichsam unter den Eindruck der in seine Mitte hingetriebenen Treppenhauskeile in vier Fragmente gebrochen. Diese vier Räume fügen sich im Weg des Besuchers durch das Haus wieder zu einer rundlaufartigen Sequenz zusammen, welche durch die Zweiteilung der Treppe auf die beiden Geschosse erweitert wird.
|